Unternehmen / Gesundheit

In der Generikabranche grassiert Kauffieber

Das Geschäft mit Originalmedikamenten bietet höhere Margen als der Verkauf von Kopien. Actavis und Valeant sind besser positioniert als Teva.

Angesprochen auf Fusionen, wiegeln die meisten Chefs von Pharmakonzernen ab. Bei Novartis, Roche, Sanofi oder auch AstraZeneca heisst es seit längerem, das Interesse beschränke sich auf ergänzende Übernahmen zum Preis von wenigen hundert Millionen oder ein, zwei Milliarden Dollar. Dass Big Pharma gegenwärtig eher kleine Brötchen bäckt, beweist die jüngste Transaktion von Roche: Der Basler Konzern übernimmt für maximal 450 Mio. $ den privaten amerikanischen Molekulardiagnostikspezialisten IQuum.

Umso aktiver sind, was Fusionen und Übernahmen betrifft, Unternehmen aus dem Generikasektor. Am Montag kündigten gleich zwei Branchenvertreter milliardenschwere Übernahmen an. Die indische Gruppe Sun Pharma schliesst sich für 4 Mrd. $ (einschliesslich Schulden) mit der ebenfalls aus Indien stammenden Ranbaxy zusammen. Der US-Anbieter Mal­linckrodt beabsichtigt, für 5,6 Mrd. $ den amerikanischen Branchennachbar Questcor Pharmaceuticals zu übernehmen.

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