Märkte / Makro

In der Schweiz ist bald offiziell von Rezession die Rede

Nächste Woche wird bekannt, ob das Schweizer Bruttoinlandprodukt das zweite Quartal in Folge geschrumpft ist. Exporte und Stellenangebote nehmen stark ab.

Die Bremsspuren im Schweizer Aussenhandel werden immer tiefer. Das zeigen die am Donnerstag von der Eidgenössischen Zollverwaltung veröffentlichten Daten. Im Juli exportierten Schweizer Unternehmen insgesamt 7,4% weniger Waren ins Ausland als im Vorjahr. In den ersten sieben Monaten beläuft sich der entsprechende Rückgang auf 3,3%. Dass der starke Franken –  besonders gegenüber dem Euro – dafür die Hauptverantwortung trägt, legt die Statistik ebenfalls nahe: Die Verkäufe nach Euroland nahmen überdurchschnittlich ab. Allein im Juli sanken sie 12%. Seit die Schweizerische Nationalbank (SNB) den Mindestkurs von 1.20 Fr./€ aufgegeben hat, summiert sich das Minus damit auf 9%. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?