Unternehmen

In die Aufarbeitung von 1MDB kommt Tempo

Der Schweizer Bundesanwalt redet mit seinem malaysischen Amtskollegen.

Malaysia kann für ausländische Unternehmen ein Minenfeld sein. Das haben 2015 nicht nur Banken aus Singapur, der Schweiz oder auch den USA erlebt, die über den Skandal der aus dem Staatsfonds 1Malaysia Development Berhad (1MDB) versickerten Milliarden gestolpert sind. Ein ähnlich böses Aufwachen haben jüngst auch chinesische Unternehmen erleben müssen, die im Rahmen der von Peking vorangetriebenen neuen Seidenstrasse mit Kuala Lumpur Verträge im Wert von über 30 Mrd. $ unterzeichnet haben.

Nach der überraschenden Niederlage der UMNO-Partei von Premierminister Najib Razak in den Parlamentswahlen  vom Mai sind die meisten Projekte infrage gestellt. So etwa der East Coast Rail Link, das den nördlichen Teil Malaysias mit einer Zugverbindung an die Hauptstadt Kuala Lumpur anschliessen soll.

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