Märkte / Makro

In Italien steht viel auf dem Spiel

Die wirtschaftlichen Risiken der Regierungskrise sind gross. Sie stellt den Budgetkompromiss mit Brüssel infrage und sorgt für wirtschaftspolitischen Stillstand.

Matteo Salvini greift in Italien nach der Macht. Die Umfragen fallen verlockend für ihn aus. Sie prophezeien seiner Lega zusammen mit den neofaschistischen Fratelli d’Italia und Berlusconis Forza Italia die absolute Mehrheit in beiden Parlamentskammern und ihm das Amt des Ministerpräsidenten.

Deshalb wirft der rechtspopulistische Parteichef all seine Versprechen über den Haufen, anders als seine Vorgänger eine gesamte Legislaturperiode zum Wohle Italiens zu arbeiten. Gut ein Jahr nachdem die Koalition mit der Protestbewegung Fünf Sterne ins Leben gerufen worden war, erklärte er sie vergangenen Freitag für beendet und fordert Neuwahlen.

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