Wie einst Roger Federer im Tennis: Die Schweiz führt seit Jahren die Rangliste der innovationsfähigsten Länder an. Im Global Innovation Index GII hat sich 2019, 2020 und 2021auf den «Medaillenrängen» nichts verändert: Die Schweiz liegt vor Schweden und den USA. Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auffallend ist das rasante Aufholen Südkoreas auf nunmehr Rang Fünf. Eine weitere Verbesserung würde nicht überraschen. Naturgemäss ist auch die stetige Anäherung Chinas an die Top Ten ein Signal. Rang 12 ist erreicht; damit ist China als Land mitttelhoher Einkommen unmittelbar hinter der Spitzengruppe platziert, die sich nur aus als reich eingestuften Ländern zusammensetzt. Zudem hat China nun Japan (Rang 13) überholt. In den Top Twelve dominieren, von den USA und China abgesehen, kleine und mittelgrosse Volkswirtschaften, die insgesamt starke europäische Präsenz ist ermutigend. Russland liegt auf Rang 45, Indien gerade dahinter, Brasilien auf Rang 57. Dieses Ranking, das natur­gemäss nur annäherungsweise Aussagekraft besitzt, wird seit 2007 jährlich von der Business School Insead, der Cornell University und der Weltorganisation für geistiges Eigentum der Uno erhoben. Der Index wird erstellt anhand von Messungen der Qualität von Institutionen, Humankapital, Forschung, Infrastruktur, Märkten, Geschäftsumfeld sowie dem Output an Wissen, Technologie und Kreativität.