Unternehmen / Immobilien

VRP: «Ina Invest ist ein echtes Langfristgame»

VR-Präsident Stefan Mächler ist von den Möglichkeiten der noch jungen, von Implenia abgespaltenen Immobiliengesellschaft überzeugt.

Ein Traumstart sieht anders aus. Die Immobiliengesellschaft Ina Invest wurde Mitte Juni in einem schwierigen Umfeld an die Börse gebracht. Die anschliessende Erholung des Aktienmarkts ist an dem Unternehmen vorbeigegangen, die Titel notieren gut ein Fünftel unter dem Angebotspreis. Gefordert ist nun auch der Verwaltungsrat, wie VR-Präsident Stefan Mächler im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» eingesteht. Die Grundlage, ein attraktives Entwicklungsportfolio, das in den nächsten drei bis vier Jahren realisiert werden könne, ist gemäss Mächler vorhanden. Erste operative Erfolge ebenso.

Ina Invest wurde im zweiten Quartal von der Muttergesellschaft Implenia ausgegliedert. Implenia-Aktionäre erhielten Ina-Aktien als Sachdividende ausgeschüttet. Gleichzeitig wurde das Kapital erhöht, was Swiss Life den Einstieg ermöglichte. «Das Timing war schwierig», sagt Mächler. «Ich war aber felsenfest davon überzeugt, dass der Immobilienmarkt wegen Corona nicht einbrechen wird. Deshalb wollten wir den Börsengang durchziehen.» Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?