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Märkte / Emerging Markets

Inder horten wieder mehr Bargeld

Vor einem Jahr erklärte Indiens Premier Narendra Modi die Banknoten mit den beiden höchsten Nennwerten für ungültig. Die Bilanz fällt ernüchternd aus.

Cash ist im Zeitalter des bargeldlosen Zahlens, des Booms der Kryptowährungen und des verschärften Kampfs gegen die Geldwäscherei mächtig unter Druck geraten. Der bisher härteste Schlag wurde Bargeld am 8. November 2016 in Indien versetzt, wo buchstäblich über Nacht beinahe alle umlaufenden Banknoten aus dem Verkehr gezogen wurden. Ein Jahr danach fällt die Bilanz dieses Experimentes ernüchternd aus.

Dies nicht nur, weil die radikale Massnahme das Wachstum markant gebremst hat, sondern vor allem, weil Bargeld in Indien heute beinahe so verbreitet ist wie vor der Demonetarisierung. Das zeigen von der Reserve Bank of India veröffentlichte Daten. Nachdem im Dezember 2016 die Summe der von Bankomaten ausgegebenen Noten auf 850 Mrd. Rupien (13 Mrd. $) geschrumpft ist, ist sie sieben Monate danach auf beachtliche 2,3 Bio. Rupien angewachsen. Im Oktober 2016 waren es 2,5 Bio. Rupien.

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