Märkte

Industrie in Eurozone kämpft sich langsam aus Krise

Die Industrie erholt sich weiter. Für die exportorientierte Autobranche und die Maschinenbauer bleibt es schwierig.

(Reuters) Die Erholung der Industrie in der Eurozone verliert etwas an Fahrt. Die Betriebe stellten im Juli 4,1% mehr her als im Juni, wie das Statistikamt Eurostat am Montag mitteilte. Ökonomen hatten weitgehend damit gerechnet. Im Juni hatte es noch ein Plus von revidiert 9,5% gegeben, im Mai einen Anstieg von 12,2%. Der Aufholprozess in dem wichtigen Wirtschaftszweig nach der Corona-Krise ist noch nicht abgeschlossen: Denn die Unternehmen stellten 7,7% weniger her als im Vorjahresmonat. Der Ausstoss lag auch kalender- und saisonbereinigt noch um gut 7% unter dem Niveau vom Februar, als sich die Virus-Pandemie noch nicht in den Daten niederschlug.

Das Bundeswirtschaftsministerium sieht bei der Konjunktur ebenfalls eine langsamere Erholung als in den Vormonaten – vor allem in der Industrie. Etwa für die exportorientierte Autobranche und die Maschinenbauer dürfte die Krise für «längere Zeit noch nicht ausgestanden sein».

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