Unternehmen / Industrie

Inficon von Engpässen gebremst

Analyse | Der auf Analyse-, Mess- und Kontrollprodukte spezialisierte Anbieter könnte noch mehr wachsen und noch profitabler sein.

Inficon läuft auf vollen Touren und ist weiter auf Rekordkurs. Das Zahlenset zum dritten Quartal lässt sich sehen, auch wenn die Steigerungsraten im Vorjahresvergleich durch eine jeweils mehr oder weniger magere Vergleichsbasis begünstigt worden sind (vgl. Tabelle). Doch das Niveau des herausragenden zweiten Quartals konnte nicht mehr übertroffen werden – mit nahezu gleichem Umsatz liegt das Ergebnis etwas niedriger.

Der Anbieter von Vakuuminstrumenten, Sensortechnologie und Prozesskontrollsoftware stösst an Grenzen, mit den eigenen Kapazitäten ebenso wie an den Beschaffungs- und den Logistikmärkten. Dazu kommen US-Restriktionen im Geschäft mit China. All das limitiert das Vorankommen und verursacht zusätzliche Kosten. Ohne diese Einschränkungen wäre im Wachstum und in der Profitabilität mehr möglich gewesen, sagte CEO Lukas Winkler an der Telefonkonferenz.

Vielfältige Investitionen

Was die Gesellschaft selbst dagegen unternehmen kann, tut sie. Sie investiert an allen grossen Standorten in die Produktion – Anlagen, Reinräume, Kalibrierkapazitäten – sowie in Prozesse und in Personal, um der steigenden Nachfrage besser und ohne Einschränkungen nachkommen zu können. Bis Mitte nächsten Jahres sollten die internen Engpässe beseitigt sein, sagte Winkler. Bis die externen behoben seien, werde es wohl ein bisschen länger dauern. Für das politische Problem sieht er keine rasche Lösung.

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