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Inflation in der Schweiz weiter gestiegen

Der Landesindex der Konsumentenpreise erhöht sich im Mai im Vergleich zum Vormonat um 0,3% auf 101 Punkte.

(AWP) Die Jahresteuerung in der Schweiz ist im Mai weiter gestiegen. Nach +0,3% im April waren es im Mai +0,6%. Dies ist der höchste Stand seit knapp 2 Jahren.

Beim Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr war die Jahresinflation stark gesunken. Der Tiefpunkt war im letzten Juni bei -1,3%. Seither ging es mehr oder weniger konstant wieder leicht nach oben. Im April war sie dann erstmals seit Januar 2020 wieder im positiven Bereich.

Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) erhöhte sich im Mai 2021 im Vergleich zum Vormonat um 0,3% auf 101,0 Punkte, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Montag mitteilte. Die Basis wurde im letzten Dezember zurückgestellt auf 100,0 Punkte.

Der Wert für den Mai lag innerhalb der Erwartungen: Von AWP befragte Ökonomen hatten die Jahresinflation bei +0,5 bis +0,7% gesehen. Die Monatsveränderung wurde auf +0,2 bis +0,4% geschätzt.

Der Anstieg im Vergleich zum Vormonat ist laut dem BFS auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, unter anderem auf höhere Preise für die Wohnungsmieten, Pauschalreisen ins Ausland oder für Wurzelgemüse. Die Preise für Fruchtgemüse und Medikamente sind hingegen gesunken.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, stieg im Mai um 0,2% auf 100,99 Punkte. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat entspricht dies laut den Angaben einer Veränderungsrate von 0,3%.

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