Märkte / Anleihen

Inflationsangst entkoppelt Aktien von Bonds

Der Aktien-Crash hat bislang keinen Flächenbrand ausgelöst. Doch erstmals seit zwanzig Jahren verzeichnen Anleger gleichzeitig Verluste in Anleihen.

Die Turbulenzen an den globalen Aktienmärkten sind noch nicht ausgestanden. Nach einer kurzen Verschnaufpause zum Wochenauftakt  sind die Börsen am Dienstag erneut abgerutscht. Das, nachdem Wallstreet in der Vorwoche die heftigsten Kursverluste seit zwei Jahren erlebt hat.

Immerhin scheint es, als beschränke sich die Korrektur hauptsächlich auf den Aktienmarkt. Die Verkaufswelle hat bislang keinen Flächenbrand an den Finanzmärkten ausgelöst: Eine panikartige Flucht aus riskanten Investments in sichere Anlagen (Risk off) ist weitgehend ausgeblieben.

Eine Entwarnung ist dennoch nicht angezeigt. Denn es gibt Hinweise darauf, dass es unter der Oberfläche zu einer gravierenden Verschiebung im Zusammenspiel zwischen Aktien- und Bondmärkten kommt. «Die Anlagestrategie «Alles kaufen» hat im vergangenen Jahrzehnt gut funktioniert – doch sie gilt nicht länger», mahnt Torsten Sløk, Chefökonom der Deutschen Bank.

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