Unternehmen / Schweiz

Infracore-IPO auf der langen Bank

Die Mehrheitsbesitzerin Aevis Victoria sucht weitere Aktionäre für die Spitalimmobilientochter. Für den Börsengang fehle die kritische Grösse.

In der Tochtergesellschaft Infracore hat Aevis Victoria die Spitalimmobilien gebündelt. Ende letzten Jahres wurde ein Anteil von 20% an den Versicherer Baloise verkauft. Nun will Aevis weitere Anteile im Umfang von 30 bis 60% an institutionelle Investoren veräussern.

Damit bleibt kaum mehr Raum für die Option Börsengang. Antoine Hubert, Verwaltungsratsdelegierter und Hauptaktionär von Aevis Victoria, bestätigte zu «Finanz und Wirtschaft», dass ein IPO erst in einer zweiten Phase eine Option sei. «Infracore hat noch nicht die kritische Grösse für einen Börsengang», begründete er das etappierte Vorgehen, das sich als bestes Szenario herauskristallisiert habe. Als Richtgrösse nannte er einen Portfoliowert von 2 Mrd. Fr. Gemäss dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht betrug der Wert Ende letzten Jahres 891 Mio. Fr.

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