Unternehmen / Finanz

«Interessant wäre ein Zukauf in Asien»

Guy de Picciotto, CEO der UBP, sagt, wie die neue Regulierung der Privatbank Schub verleiht, und erklärt, warum er dennoch eher im Ausland akquirieren will.

Guy de Picciotto, CEO der Union Bancaire Privée (UBP), spricht über das Geschäftsjahr 2017 und erklärt, warum seine internationalen Kunden wenig Probleme mit den Negativzinsen auf Schweizer Franken bekunden. Ausserdem sagt der Chef einer der grössten Privatbanken in Familienbesitz, wo UBP künftig Wachstum anstrebt.

Herr de Picciotto, UBP meldet für 2017 einen Gewinnsprung um ein Viertel auf 220 Mio. Fr., die verwalteten Vermögen stiegen 6% auf 125 Mrd. Fr. Private Banking läuft wieder prächtig. Was treibt Ihr Geschäft?
Es sind drei Komponenten: Wenn der Markt super läuft, profitieren wir als Wealth Manager davon. Kunden und Banker werden transaktionshungriger. Zweiter Ertragsgenerator war die 2015 übernommene Coutts, die im abgelaufenen Geschäftsjahr erstmalig volle zwölf Monate konsolidiert wurde. Drittens haben wir dank der Regulierung in den letzten Jahren viel mehr Beratungsmandate aufgesetzt. In letzten Jahren war ein grösserer Anteil unserer Kundenbeziehungen auf Execution-Only-Basis aufgestellt, bei denen der Kunde uns Handelsanweisungen ohne Beratung übermittelte. Die Mandatsbeziehungen führen nun zu einer intensiveren Kommunikation mit den Kunden und zu mehr Transaktionen.

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