Unternehmen / Finanz

Interesse an Private Equity steigt

Lange war sie eine Domäne institutioneller Investoren. Nun investieren zunehmend Private in die alternative Assetklasse.

Der Anlagenotstand bringt Investoren dazu, sich verstärkt nach Alternativen umzuschauen. Zulauf verzeichnen insbesondere Beteiligungsgesellschaften. Mit knapp 41% ist Private Equity 2019 unter den gängigen Assetklassen am stärksten gewachsen. Das zeigt die aktuelle Swiss-Asset-Management-Studie des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug (IFZ). Zum Vergleich: Aktien kamen auf knapp 30%, Anleihen legten um 9% zu. 

Traditionell ist Private Equity eine Domäne von Staats- und Pensionsfonds.   Marktteilnehmer verzeichnen aber seit einigen Jahren auch ein stärkeres Interesse von Privaten an der Assetklasse. 

«Das hat sich insbesondere während der Covid-19-Pandemie gezeigt», sagt Alois Müller, der bei Credit Suisse das Private-Equity-Geschäft leitet. Investoren haben in der Krise verstärkt nach einer Möglichkeit gesucht, die Abhängigkeit von den öffentlichen Finanzmärkten zu verringern. «Strategien wie Private Equity performen in einem derart volatilen Umfeld besser», sagt Karim Cherif, CIO für Alternatives in der Wealth-Management-Division der UBS. Bereits in den vergangenen Jahren haben PE-Fonds eine vergleichsweise hohe Rendite erzielt. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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