Unternehmen / Industrie

Interroll baut Marktanteil aus

Analyse | Der Lagerlogistiker ist «vorsichtig optimistisch» und hält an seinen Investitionsplänen fest. Die Kapazitäten werden verdoppelt.

Der CEO von Interroll, Paul Zumbühl, hat im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» einmal gesagt, restrukturieren müsse ein Unternehmen in guten Zeiten. Wer während einer Krise grosse Programme einleite, käme zu spät und habe vor allem kaum noch Ressourcen, um sich in den schweren Zeiten um die Kunden zu kümmern. Dieses Credo hat sich in der pandemiebedingten Krise wieder einmal bewährt. Trotz rückläufigem Umsatz ist es dem Unternehmen gelungen, den Gewinn zu steigern und die Marge auszubauen.

Im ersten Halbjahr ging der Umsatz um ein Zehntel auf 233,2 Mio. Fr. zurück. In Lokalwährung schwächte sich der Umsatz dagegen nur knapp 5% ab. Interroll schätzt ihren Anteil am Markt für Intralogistik, der 5 bis 7 Mrd. Fr. umfasst, auf 8 bis 11%. An einer virtuellen Analystenkonferenz sagte der seit April amtierende CFO Heinz Hössli, im ersten Halbjahr habe das Unternehmen weitere Anteile gewonnen. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenten sei Interroll weltweit jederzeit lieferfähig gewesen, was der globalen Präsenz mit ihren robusten Lieferketten geschuldet sei. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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