Unternehmen / Immobilien

Intershop hält Dividende

Analyse | Das Ergebnis der Immobiliengesellschaft ist von Verkaufsgewinnen geprägt. Die Aktien tendieren seitwärts.

Die Immobiliengesellschaft Intershop zeichnet sich durch eine im Branchenvergleich überdurchschnittliche Eigenkapitalrendite aus. Diesem Anspruch wurde sie mit 11,8% auch 2020 gerecht. Das Ergebnis (+10% auf 78,4 Mio. Fr.) war allerdings von Verkaufsgewinnen geprägt. Der geringere Mietertrag spiegelt diese Abgänge aus dem Portfolio und pandemiebedingte Mietzinserlasse von 1,2 Mio. Fr. Aktionäre erhalten unverändert eine Dividende von 25 Fr.

CEO Cyrill Schneuwly bezeichnete das Resultat an einer Telefonkonferenz als «erfreulich». Der Rückgang des Mietertrags war erwartet worden, auch weil Galderma als Hauptmieter aus dem WTC in Lausanne auszog. Etwas stärker als erhofft stieg der Leerstand, der Ende Jahr 11,3% betrug. Das WTC werde saniert, die frei gewordene Fläche währenddessen von den andern Mietern genutzt. Schneuwly geht davon aus, dass der Leerstand bis Ende Jahr wieder «in Richtung 10%» abnehmen wird.

Weniger Mietertrag

Dieses Jahr werden gemäss Finanzchef Thomas Kaul weniger als 10% aller Mietverträge fällig. Die Gespräche über einen Abschluss dauerten zwar tendenziell länger, doch kämen sie in der Regel zu gleichen Konditionen zustande, ergänzt der CEO. Die durchschnittliche Dauer aller aktuellen Mietverträge liegt bei 4,6 Jahren. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare