Märkte / Makro

Interventionen der SNB werden komplexer

Höhere Freibeträge lassen Geldmarktsatz steigen und stärken tendenziell den Franken. Sichtguthaben eignen sich nicht mehr als Kompass für SNB-Devisenkäufe.

Nach Wochen des Kursrückgangs gewann der Euro am Dienstag endlich etwas Terrain zurück. Er kletterte von 1.05 auf knapp 1.06 Fr./€. Meldungen, dass sich die Lage in Italien  entspanne, trugen dazu bei. Ausserdem spekulierten einige Marktteilnehmer darauf, dass die Europäische Zentralbank am Donnerstag ihre Feuerkraft zur Stützung des Eurowirtschaft noch einmal ausbaut.

Intervenierte auch die Schweizerische Nationalbank (SNB) und schob sie den Wechselkurs an? Händler sind sich dessen nicht sicher. An diese Ungewissheit sollten wir uns gewöhnen. Denn die SNB-Interventionspolitik wird immer komplexer, und es wird schwieriger nachzuverfolgen, wie viele Milliarden die Nationalbank zur Verteidigung des Frankens einsetzt.

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