Unternehmen / Immobilien

Investis setzt Serie von IPO im Sektor fort

Der Börsengang von Investis kommt aus Sicht des Verkäufers zum richtigen Zeitpunkt. Auffallend ist die weite Preisspanne.

Auf das Immobiliensegment ist Verlass. Fast Jahr für Jahr wagt ein Unternehmen den Börsengang. Am nächsten Donnerstag ist die Reihe an Investis. Die Westschweizer Gesellschaft setzt die Tradition fort, die 2012 mit Swiss Finance & Property Investments (SFPI) und Zug Estates den Anfang nahm. 2014 und 2015 folgten Hiag und Plazza. Die vier gemessen am Portfoliowert kleinen und mittleren Gesellschaften haben seit der Publikumsöffnung vom Anlegerinteresse an Immobilien profitiert, wenn auch in unterschiedlichem Ausmass.

Stattliche Dividendenrenditen und die wachsende Nachfrage nach Geschäftsliegenschaften und Stockwerkeigentum weckten den Appetit der Anleger auf indirekte Immobilienengagements. Ihr Interesse half umgekehrt den Gesellschaften, den Kapitalbedarf zur Finanzierung neuer Projekte zu decken. Einzig im Fall der Zürcher Ledermann-Gruppe gelang dies nicht. Ihr Börsengang scheiterte 2013 an überzogenen Preisvorstellungen auf Basis wenig realistischer Prognosen.

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