Unternehmen / Schweiz

Investoren nehmen Verwaltungsräte stärker in die Pflicht

Aktionäre fordern mehr Informationen von der Unternehmensspitze. Aktiv sind jedoch vor allem die Anleger aus dem Ausland.

Grosse institutionelle Investoren verlassen sich weniger auf Empfehlungen der Stimmrechtsberater, setzen aber zunehmend auf den Dialog mit dem Verwaltungsrat. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage des Corporate-Governance-Spezialisten Swipra. Die Anleger fordern demnach mehr Informationen über die Zusammensetzung der Verwaltungsräte, deren Unabhängigkeit und deren soziale Verantwortung. Fragen rund um Vergütung und Offenlegung bleiben im Fokus.

Internationale und Schweizer Institutionelle unterscheiden sich allerdings, wenn es um den Einfluss der Stimmrechtsberater geht. 71,4% der befragten Investoren aus dem Ausland beziehen von ihnen primär standardisierte Informationen über die Unternehmen, deren Aktien sie halten, und bilden sich dann eine eigene Meinung. Dagegen nutzen ebenfalls 71,4% der Schweizer Vermögensverwalter und neun von zehn Pensionskassen vor allem die Abstimmungsempfehlungen für die Generalversammlungen.

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