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I’m lovin’ it – den famosen Big-Mac-Index des «Economist». Am Preisband dieses weltweit standardisierten Produkts zeigt sich, in welchem Mass Währungen über- bzw. unterbewertet sind. Doch dieser Vergleich hat einen Haken: Burger sind naturgemäss keine internationale Handelsware, sondern werden lokal zubereitet, im nationalen/regionalen Kostenumfeld. So kommt es, dass ein Big Mac in Kreuzlingen mehr kostet als in Konstanz; Preisbewusste spazieren über die Grenze, was erst noch Appetit bzw. Verdauung anregt. Ein wirklich globales Konsumgut ist der iPad mini: identisch und kostengünstig importier- oder exportierbar; Hersteller Apple (AAPL 150.56 -1.89%)
passt zudem die Preise laufend den Währungsschwankungen an. Die Abweichungen vom Preis in den USA, auf denen der Index aufgebaut ist, sind denn gemessen am iPad mini tatsächlich auch viel geringer als diejenigen in der Burger-Erhebung, wobei die Preise für den iPad mini um die unterschiedlichen Mehrwertsteuerraten bereinigt sind. Die Rangfolge verschiebt sich nicht grundlegend, abgesehen davon, dass die teuersten Big-Mac-Länder Schweden und Norwegen als Märkte für das iPad mini spürbar günstiger sind. Der Franken erscheint nicht mehr so krass überbewertet wie im Burger-Schema. Vor allem aber zeigt sich: Der chinesische Yuan, gemäss Big-Mac-Index klar unterbewertet, ist im iPad-mini-Index zum Dollar sogar leicht überbewertet.