Unternehmen / Ausland

Die IPO-Laune in Deutschland trübt sich ein

Im ersten Halbjahr gab es eine Menge Debütanten an der deutschen Börse. Das Tempo hat jetzt nachgelassen – doch die Pipeline ist voll.

Inflation. Höhere Zinsen. Das Ende der Geldschwemme seitens der Zentralbanken. Die mögliche Pleite des Immobilienkonzerns Evergrande in China – es gibt einige Themen, die für miese Stimmung an der Börse sorgen und den Gang an den Kapitalmarkt erschweren. Das zeigt sich exemplarisch am deutschen Markt für Börsengänge oder IPO (Initial Public Offerings).

Waren im ersten Halbjahr noch Rekorde zu verzeichnen, sind Börsenneulinge nun ebenso wie Investoren vorsichtiger. Dabei gebe es so viele Gesellschaften wie lange nicht mehr, die nur darauf warteten, die Bekanntmachung für den Börsengang auszusenden, erklärt Thorsten Pauli, IPO-Chef der Bank of America für die deutschsprachige Region. «Die IPO-Pipeline ist gestockt voll bis ins nächste Jahr hinein.»

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