Unternehmen / Ausland

«Isaac» sorgt im Energiesektor für Turbulenzen

Sieben Jahre nach der grossen Katastrophe fegt erneut ein Hurrikan über New Orleans. Amerikanische Ölkonzerne machen sich auf gravierende Engpässe im Raffineriesektor gefasst.

Christoph Gisiger, New York

New Orleans ist abermals im Auge des Hurrikans. Exakt sieben Jahre nach «Katrina» kämpft die schillernde Hafenstadt einmal mehr mit den Naturgewalten. Der tropische Zyklon «Isaac» ist in der Nacht auf Mittwoch auf Land getroffen. Der Wirbelsturm der Kategorie 1 bringt nicht nur enorme Massen an Regen mit sich, sondern drückt auch von Louisiana über Mississippi und Alabama bis nach Florida mächtige Flutwellen an die Küste des Golfs von Mexiko.

Anders als bei «Katrina» ist «Big Easy» dieses Mal besser vorbereitet. Nach der grossen Katastrophe, die 1800 Menschen das Leben kostete und weitere 250 000 obdachlos machte, wurde für 15 Mrd. $ rund um die Stadt ein Verteidigungsring von Stauwehren errichtet. Präsident Obama hat am Montag den Notstand für die Küstenregion erklärt und am Dienstag in einer TV-Ansprache persönlich aufgerufen, Anweisungen der Behörden zu befolgen. Wurde am Vorabend von «Katrina» an der berühmt-berüchtigten Bourbon Street im historischen Stadtkern von New Orleans noch lautstark gefeiert, waren Restaurants und Unterhaltungslokale nun bereits am frühen Montagabend geschlossen.

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