Unternehmen / Gesundheit

IVF Hartmann begegnet Kostendruck mit Digitalisierung

Analyse | Die Herstellerin von Medizinalbedarfsartikeln spürt den Preisdruck und passt den Ausblick an.

Im ersten Halbjahr hat IVF Hartmann den Umsatz um 3,2% auf 68,1 Mio. Fr. gesteigert. Der Gewinn konnte wegen Investitionen für das laufende Modernisierungsprogramm, Preisdrucks und Währungseffekten nicht mithalten. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank um 3,5% auf 7,1 Mio. Fr., wie die Medizinalbedarfsanbieterin am Freitag mitgeteilt hat. Die Ebit-Marge beträgt noch 10,4%, nach 11,2% in der Vorjahresperiode. Unter dem Strich blieben 5,9 Mio. Fr. (–4,4%).

Das Umsatzwachstum wurde getragen von den Geschäftsbereichen Wundmanagement und Infektionsmanagement. Der Absatz von Produkten für Patienten, die unter Inkontinenz leiden, war hingegen rückläufig. Im Gespräch mit «Finanz und Wirtschaft» nennt CEO Claus Martini Sondereffekte als einen Grund. «Wir kämpfen in diesem Bereich aber auch gegen starke Marken.» Der Kostendruck sei gross. «Wir stellen uns derzeit anders auf, um dem zu begegnen», kündigt Martini an.

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