Märkte / Makro

IWF: Die Schweiz soll die Geldpolitik lockern

Der Internationale Währungsfonds rät der Schweiz, die Geldpolitik noch mehr zu lockern. Ausserdem soll der Mindestzins für Pensionskassengelder gesenkt werden.

(Reuters) Der Internationale Währungsfonds (IWF) empfiehlt der Schweiz eine stärkere Lockerung der Geldpolitik. Unter Umständen komme ein Wertpapier-Kaufprogramm infrage, um den Franken zu schwächen und die Wirtschaft anzukurbeln, hiess es in einem am Montag vorgelegten Bericht von IWF-Experten. Der starke Franken dürfte die Schweizer Exporte bremsen und das Wirtschaftswachstum 2015 auf rund 0,75% drücken von rund 2% im vergangenen Jahr, prognostizierte der IWF. Zusammen mit dem niedrigen Ölpreis dürfte das dazu führen, dass die Verbraucherpreise in der Schweiz bis zum Jahresende um 1,5% zurückgehen. Die IMF-Prognose ist etwas pessimistischer als die der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Diese rechnet mit einem Wirtschaftswachstum von knapp 1% und einem Preisrückgang von gut einem Prozent.

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