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IWF rechnet nach Herbst mit Normalisierung der Inflationsraten

Der Internationale Währungsfonds prognostiziert den Höhepunkt der Inflation im Herbst. Mitte 2022 sollte der Wert dann wieder bei rund 2% liegen.

(Reuters) Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet nach dem Herbst mit einer allmählichen Normalisierung der Inflation. Im Herbst sollte der Höhepunkt erreicht sein und bis Mitte 2022 dann ein Niveau, das vor der Corona-Krise üblich war. Das geht aus am Mittwoch vorab veröffentlichten Teilen des neuen Weltwirtschaftsausblicks des IWF hervor.

Das Basis-Szenario des IWF für reichere Staaten sagt eine Teuerungsrate von 3,6%  im Herbst voraus. Mitte 2022 sollte der Wert dann wieder bei rund 2% liegen. In Schwellen- und Entwicklungsländern wird zunächst mit 6,8% gerechnet und dann einer Abkühlung auf rund 4%. Es gebe allerdings Risiken, dass die Inflation auch hartnäckiger sein könnte. Der IWF verwies unter anderem auf Lieferengpässe in bestimmten Branchen und anziehende Lebensmittelpreise.

Vor allem Chipengpässe hatten zuletzt mehrere Branchen belastet. In Deutschland spüren Verbraucher vor allem deutlich gestiegene Energiekosten. Im ärmeren Staaten wirken sich höhere Lebensmittel stärker aus.

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