Märkte / Emerging Markets

IWF sieht China schneller wachsen

Obwohl Asien gemäss IWF der Wachstumsmotor der Weltwirtschaft bleibt, ist die Stabilität der Region weiterhin durch die schwache globale Nachfrage und die hohe Verschuldung der heimischen Unternehmen bedroht.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) ruft die asiatischen Staaten in seinem jüngsten regionalen Konjunkturausblick auf, mit tiefgreifenden Strukturreformen für ein nachhaltiges Wachstum zu sorgen und mit einer flexiblen Wechselkurspolitik imminente Herausforderungen anzugehen. Changyong Rhee, der Direktor der Asien-Pazifik-Abteilung des IWF, sieht vor allem im hohen Verschuldungsgrad asiatischer Unternehmen wie auch in den gestiegenen geopolitischen Spannungen und den lauernden Naturkatastrophen eine Gefahr.

Steigende Risiken in China

Rhee zeigt sich indes zuversichtlich, dass die Herausforderungen durch eine verbesserte regionale Zusammenarbeit gemeistert werden können. Der IWF geht in dem am Dienstag in Hongkong vorgestellten Konjunkturausblick davon aus, dass die Wirtschaftsleistung der Region im laufenden Jahr 5,3% expandieren wird. Asien-Pazifik würde damit 2016 zwei Drittel zum globalen Wachstum beitragen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?