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Märkte / Makro

IWF warnt vor Rückschlägen

Mögliche Handelskriege und Selbstbezogenheit der Politik: Der Internationale Währungsfonds sieht die Weltwirtschaft bedroht – erhöht aber seine kurzfristigen Wachstumsprognosen. Auch für die Schweiz.

(Reuters/AWP) Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt trotz kurzfristig verbesserter Wachstumsaussichten Alarm. Seiner Ansicht nach rütteln wachsende nationale Egoismen an den Grundfesten der Weltwirtschaft und schüren die Gefahr eines Handelskrieges. «Die Selbstbezogenheit der Politik vielerorts bedroht die weltweite wirtschaftliche Integration und damit die auf Zusammenarbeit fussende wirtschaftliche Ordnung in der Welt», heisst es in dem am Dienstag veröffentlichten IWF-Weltwirtschaftsausblick. Darin warnt er Fonds zudem vor einer Verwässerung der Finanzregulierung der vergangenen Jahre. Dadurch würde das Risiko neuer Krisen erhöht.

«Auch wenn die Weltwirtschaft etwas Fahrt aufnehmen sollte, können wir uns nicht sicher sein, dass wir das Gröbste hinter uns haben», betonte IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld. In den vergangenen Monaten hatten vor allem protektionistische Töne von US-Präsident Donald Trump für Verunsicherung gesorgt. Sein Name wird in dem IWF-Bericht allerdings nicht genannt.

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