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IWF warnt vor verlangsamtem Wachstum in Eurozone

Wegen enttäuschender Konjunkturdaten warnt der Internationale Währungsfonds vor einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone.

(Reuters) Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer weiteren Abschwächung des Wirtschaftswachstums in der Eurozone. Eine Reihe enttäuschender Konjunkturdaten im vergangenen Monat lasse Zweifel an der Gültigkeit der sowieso schon zurückhaltend ausgefallenen Prognosen aufkommen, hiess es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht für das Gipfeltreffen der 20 führenden Schwellen- und Industrieländer Australien am Wochenende. Im Oktober ging der IWF von einem Wachstum in der Eurozone von 0,8% für dieses und von 1,3% für nächstes Jahr aus.

Der IWF begrüsste in dem Bericht die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), die Leitzinsen niedrig zu halten und mehr Geld in das Bankensystem zu pumpen. Die EZB sollte zu weiteren Massnahmen bereit sein, wenn die Preisentwicklung weiter nach unten gehe.

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