Unternehmen / Energie

«Ja, wir werden gegen Alpiq klagen»

Eric Knight, Gründer des Anlagefonds Knight Vinke, übt scharfe Kritik am Plan von Alpiq, die Publikumsaktionäre mit 70 Fr. abzufinden. Er kündigt eine Klage an.

Vor etwas mehr als einem Jahr hat der Stromkonzern Alpiq bekannt gegeben, dass er weg von der Börse will. Seither schwelt der Streit um die ­Abfindung der Publikumsaktionäre. 70 Fr. sollen sie erhalten, so das Angebot – gleich viel wie der französische Elektrizitätskonzern EDF, der letztes Jahr sein 25%-Paket verkauft hat. Doch mit diesem Angebot sind zahlreiche Minderheitsaktionäre unzufrieden, so auch der Anlagefonds Knight Vinke. Gründer Eric Knight kündigt im Interview eine Klage gegen Alpiq an.

Herr Knight, die Alpiq-Kernaktionäre haben vergangene Woche der Abfindungs­fusion zugestimmt. Die verbliebenen ­Publikumsaktionäre sollen also mit 70 Fr. pro Aktie abgefunden werden. Knight Vinke ist einer davon. Werden Sie wie ­angekündigt Klage einreichen?
Ja, wir werden gegen Alpiq klagen. Wir sind gut vorbereitet, unsere Strategie steht. Wir haben die Anwälte. Jetzt bleiben uns noch zwei Monate, um die Klage ­einzureichen. Vermutlich werden wir in dieser Zeit noch von anderen Aktionären kontaktiert werden, mit denen wir allenfalls gemeinsam agieren werden.

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