Unternehmen / Finanz

Jan Brzezek: Mit Krypto in den Mainstream

Er will Bitcoin-Anlageprodukte salonfähig machen. Der erste Schweizer Indexfonds ist dafür in den Startlöchern.

Viel besser kann es für Jan Brzezek, den Gründer und CEO von Crypto Finance, derzeit nicht laufen. Diese Woche kündigte der Vermögensverwalter den ersten in der Schweiz domizilierten und von der Finma zugelassenen Krypto-Fonds an. Für den 38-Jährigen mit Haargel-gefestigter Gordon-Gekko-Frisur und On-Turnschuhen ist das eine grosse Sache: «Das Finma-Siegel ist für Schweizer Banken extrem wichtig, damit sie unser Produkt ihren Kunden anbieten können», sagt er im Gespräch mit FuW.

Damit machen Anlageprodukte auf Kryptowährungen, die bei etablierten Investoren oft links liegen gelassen werden, einen Schritt in Richtung Salonfähigkeit. Zwar gibt es in der Schweiz bereits Dutzende Krypto-Finanzprodukte, doch diesmal ist es nicht einfach ein weiteres unreguliertes Zertifikat, sagt der Ex-Banker, der einst für UBS mit Derivaten und Obligationen handelte. Mit dem ersten regulierten Index-Fonds auf Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Litecoin hofft Brzezek auf den Durchbruch bei institutionellen Anlegern. Denn bei Pensionskassen etwa winken die ganz grossen Anlagevolumen. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

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