Märkte / Makro

Japan hat sein Schuldenproblem gelöst

Über die Notenbank hat Japan den Sockel seiner Staatsverschuldung rapide abgebaut. Die gefürchtete Schuldenbombe in Fernost wurde so entschärft.

Martin Fritz, Tokio

Die Wirtschaftspolitik von Japans Premierminister Shinzo Abe – kurz Abenomics – scheint wenig auszurichten: Auch nach drei Jahren stockt das Wachstum, droht die Rückkehr der Deflation und wertet sich der Yen wieder kräftig auf. Dadurch sinken die Unternehmensgewinne und die Aktienkurse. Die Zentralbank verzichtete am Donnerstag zum zweiten Mal darauf, diese negativen Trends durch eine weitere Lockerung der Geldpolitik zu stoppen.

Aber der spektakulärste Erfolg von Abenomics wurde bisher kaum wahrgenommen: Die brennende Lunte an Japans Schuldenbombe ist ausgetreten. Die enorm hohe Staatsverschuldung von 246% des Bruttoinlandprodukts (BIP) bedroht Nippon und die Weltwirtschaft nicht mehr. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.