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Japan – die Folgen

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«Da die Investoren nun wieder in Werte flüchten, welche die grösste Sicherheit versprechen, haben wir unser leichtes Aktienübergewicht zurückgenommen. Gegenüber japanischen Aktien nehmen wir ebenfalls eine neutrale Position ein. Auch bei den Obligationen gibt’s Änderungen. Da Staatsobligationen wieder stärker gefragt werden und baldige Zinserhöhungen durch die Notenbanken unwahrscheinlicher geworden sind, erhöhen wir die Duration auf die Werte der jeweiligen Benchmarks und reduzieren somit das Zinsänderungsrisiko.» Swisscanto

«Solange nicht der Worst Case eintritt, rechnen wir mit einem Rückgang der Kurse an der japanischen Börse bis zu einem Kurs-Cashflow-Verhältnis von etwa 5 bis 6. Japan-Aktien wären dann noch günstiger bewertet, als sie es relativ zu anderen Märkten ohnehin schon sind.» Axa Investment Managers

«Das Thema erneuerbare und saubere Energien, die auch beherrschbar in ihren Folgen bleiben, wird erneut Auftrieb bekommen und in seiner Entwicklung beschleunigt werden. Die Situation in den arabischen Ländern wird diese Entwicklung mit Blick auf die steigenden Ölpreise ebenfalls begünstigen. Nach dem Kursrutsch der letzten Woche und der bereits vorher begonnenen Konsolidierung haben die Aktienmärkte kurzfristig wieder Aufwärtspotenzial.» Your Wealth

«Aufgrund der kurzfristigen Unsicherheit haben wir das Risiko verringert. Japan-Aktien und Rohstoffe wurden von «Übergewichten» auf «Neutral» gesenkt. Sektoren, die stark von japanischen Logistikketten abhängen wie IT oder Automobil, werden voraussichtlich am meisten leiden. Generell könnten zyklische Sektoren wie Industrie und langlebige Konsumgüter negative Folgen zu spüren bekommen, während defensivere Sektoren wie Healthcare und Telecom sich relativ besser entwickeln sollten.» ING Investment Management

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