Märkte / Makro

Japans Wirtschaft in der Schwebe

Die Konjunktur in Japan schwächelt bisher nicht stark genug, als dass Anleger eine weitere Lockerungsrunde der Geldpolitik erwarten können.

Martin Fritz, Tokio

Die Japaner dürfen sich auf eine  zehntägige Arbeitspause freuen. Grund ist der Generationenwechsel im Tokioter Palast. Am 1. Mai beginnt die neue Kaiserepoche namens «Reiwa» (schöne Harmonie). Das bleibt nicht die einzige hausgemachte Wirtschaftsbremse in diesem Jahr: Im Oktober erhöht Japan die Verbrauchssteuer um zwei Punkte auf 10%.

Zusammen mit dem stotternden Exportmotor und dem Handelsstreit zwischen den USA und China ergibt sich kein rosiger Konjunkturausblick. Dennoch rechnen die japanische Notenbank mit 1,3% und der IWF mit 1,1% Wachstum für 2019. Allerdings war schon das Vorjahr von einer Berg-und-Tal-Fahrt mit Plus- und Minus-Quartalen gekennzeichnet.

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