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Märkte / Makro

Der glücklose Pionier der Zentralbanken

Die Bank of Japan hat die Geldpolitik neu erfunden und erreicht ihr Inflationsziel trotzdem nicht. Geld verteilen will Gouverneur Haruhiko Kuroda aber keines.

Fast hätte die japanische Zentralbank es geschafft, auf ihr Ziel von 2% Inflation zu gelangen. «2014 stieg die Konsumentenpreisinflation auf 1,5%. Dann kam ein negativer Preisschock», sagte Haruhiko Kuroda, Gouverneur der Bank of Japan, am Montagabend an der Universität Zürich. Er referierte auf Einladung des Schweizerischen Instituts für Auslandforschung (SIAF) und der Schweizerischen Nationalbank (SNB).

Im Sommer 2014 brach der Ölpreis ein. Die günstigeren Ölimporte drückten das Preisniveau herab, und die Bank of Japan hatte im Kampf gegen die Deflation einmal mehr verloren. Die Teuerungsrate sei gesunken, sagte Kuroda, das habe auch die Inflationserwartungen nach unten gedrückt. «In Japan sind die Inflationserwartungen nicht beim Ziel der Zentralbank verankert, sondern sie passen sich an.»

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