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Jede Inflation hat ihre Quellen – eine Spurensuche

André Kühnlenz

Aktuell liegen die Ursachen für den Inflationsschub auf der Hand: Die Preise für Öl und Gas oder Pandemieeffekte wie Lieferengpässe sind die wichtigsten Treiber. Etwas schwieriger wird es vorherzusagen, als wie hartnäckig sich solche starken Preisavancen erweisen werden und ob sie nicht doch in eine Spirale ausarten. Lange Phasen mit hoher Inflation wären die Folge.

Die Währungshüter sind bereits alarmiert. Die US-Notenbank bereitet die Marktteilnehmer seit Wochen auf Zinserhöhungen vor. Denn in den USA schlagen derzeit weniger die Energiepreise durch, dafür scheint das Risiko einer Lohn-Preis-Spirale grösser als im Euroraum. Auch in Europa rückt ein Zinsschritt Ende Jahr näher – wahrscheinlich eher aus Vorsicht.

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