Unternehmen / Ausland

Jenny Johnson: «Geht es nur um Synergien, wird es schwer»

Die CEO des Asset-Managers Franklin Templeton, spricht über Erfolg mit Akquisitionen und was Kunden jetzt nachfragen.

Nach der Übernahme von Legg ­Mason verwaltet der amerikanische Asset-Manager Franklin Templeton 1500 Mrd. $ an Vermögen. In Zukunft will CEO Jenny Johnson das Geschäft mit alternativen Anlagen forcieren.

Frau Johnson, für die Asset-Management- Industrie war 2021 ein aussergewöhnliches Jahr, getrieben unter anderem von der expansiven Geldpolitik der Notenbanken. Trotzdem sind Kundengelder von Franklin Templeton abgeflossen. Wie ist die aktuelle Situation?
Im vergangenen Jahr haben wir vor allem in unserem grössten Markt, den USA, Zuflüsse verzeichnet. In den ersten beiden Monaten 2022 gab es allerdings erneut Abflüsse, in erster Linie wegen des negativen Umfelds an den Märkten. Der tendenzielle Wechsel der Anleger von Wachstums- zu Valueaktien sorgt aber insgesamt für eine verbesserte Performance unserer Produkte. Unter dem Strich haben sich unsere Erträge verbessert, auch weil unser Geschäft mit alternativen Anlagen stark gewachsen ist.

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