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Jim Continenza: Ein Mann für Kodak-Momente

Warum Kodak-CEO Jim Continenza von der US-Regierung 765 Mio. $ für den Start einer Pharmaproduktion erhält, ist schleierhaft. Die Aktien spielen verrückt.

US-Präsident Donald Trump liess vergangene Woche zwei Raketen zünden, eine zum Mars und eine an der Börse. Letztere trägt den Firmennamen Kodak. «Es war einst eine der grossartigsten Marken der Welt. Dann gingen die Leute digital, und Kodak folgte ihnen nicht. Nun aber, unter aussergewöhnlicher Führung, folgen sie», sagte Trump am Dienstag, als er ein 765-Mio.-$-Darlehen für Kodak ankündigte, mit der die einstige Fotografie-Ikone in den USA eine Produktion von Pharma-Wirkstoffen aufbauen soll.

Diese «aussergewöhnliche Führung» heisst Jim Continenza, seit 2013 Präsident und seit Februar 2019 auch CEO von Kodak. Er stiess zum Unternehmen mit Sitz in New York, nachdem es Insolvenz angemeldet hatte. Aus der Verlustzone schaffte es Kodak seit 2013 mit dem Fokus auf den Digitaldruck kaum. Nun scheint Kodaks grosse Stunde gekommen. Hatten die Aktien vorher um 2 $ vor sich hinvegetiert, sprangen sie vergangenen Mittwoch auf über 47 $. Bitte , um diesen Artikel vollständig zu lesen.

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