Märkte / Makro

Jim Rogers: «Ich kaufe jetzt lieber Silber als Gold»

Der US-Starinvestor erwartet bei den Edelmetallen langfristig deutlich höhere Kurse. Auch bei anderen Rohstoffen setzt er auf steigende Preise.

Jim Rogers gehört zur alten Garde von Investoren, die gerne und bewusst polarisieren. Der 77-jährige Börsenguru, der schon seit längerer Zeit in Singapur lebt, nimmt in der Regel kein Blatt vor den Mund, wenn er die Anlagechancen in seinem Spezialgebiet Schwellenländer und Rohstoffe für die kommenden Jahre kommentiert.

So zählt er etwa Agrarrohstoffe zu den aussichtsreichsten Investments für die kommenden Jahre, wie er am Mittwoch in einer von China Post Global und NTree organisierten Konferenzschaltung erklärte. Seine Begründung dafür lautet: «In den USA ist der Durchschnittsfarmer 58 Jahre alt, in Japan gar 66. Und in Indien ist die Selbstmordrate unter Bauern auf Rekordniveau.» Es sei deshalb nur noch eine Frage der Zeit, bis sich das Angebot der Nahrungsmittel verknappe. Das würde den Preis für Agrarrohstoffe in die Höhe treiben. Allerdings waren die Preise für Weizen, Mais & Co. in den vergangenen zwanzig Jahren um fast die Hälfte eingebrochen.

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