Unternehmen / Energie

Johannes Teyssen: Mit ihm landet Alpiq den nächsten Coup

Der Stromkonzern ernennt einen langjährigen Branchenkenner zum Verwaltungsratspräsidenten.

Wäre Alpiq noch an der Börse kotiert, wäre heute für die Aktionäre ein guter Tag. Der Verwaltungsrat des Energiekonzerns hat Johannes Teyssen zum Präsidenten nominiert. Die Bestätigung an der ausserordentlichen Generalversammlung am 9. Dezember dürfte Formsache sein.

Der 62-jährige Teyssen ist ein Urgestein im europäischen Energiesektor. Bis März 2021 war er CEO des deutschen Energiekonzerns Eon. Dort verbrachte der Jurist mehr als dreissig Jahre seiner beruflichen Laufbahn. Teyssen ist hervorragend vernetzt; er leitete den Verband der europäischen Stromunternehmen und war Vorsitzender im Weltenergierat. Heute ist er Verwaltungsratsmitglied beim Öl- und Gasunternehmen BP und Berater der Beteiligungsgesellschaft KKR.

Mehr als ein Dinosaurier

Wer Teyssen als Dinosaurier der Energiewelt von gestern abtut, macht es sich zu einfach. Zwar begann er seine Laufbahn bei der Atomkraftwerkbetreiberin Preussen Elektra und wehrte sich zunächst hartnäckig gegen den Atomausstieg und die Förderung erneuerbarer Energien.

Der ganze Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Abonnieren Bereits abonniert?

Leser-Kommentare