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Unternehmen / Industrie

John Flannery: Finanzmann wird Industrielenker

Der neue CEO von General Electric machte Karriere beim Finanzarm des US-Konglomerats. Jetzt soll er dessen Fokussierung weitertreiben. 

John Flannery, ab 1. August neuer CEO von General Electric (GE), steht vor einer grossen Herausforderung: Er muss dem Aktienkurs des US-Industriekonglomerats Leben einhauchen. Sein Vorgänger, Jeffrey Immelt, schaffte das in seinen sechzehn Amtsjahren nicht. Die Titel von GE notieren heute rund 30% niedriger als 2001, als er den CEO-Job vom legendären Jack Welch übernahm. Das, obwohl Immelt eine Fokussierung des weit verzweigten Konzerns auf seine industriellen Wurzeln eingeleitet hat.

Flannery wird die Fokussierung weiterführen. Nach seiner Ernennung zum CEO versandte er eine E-Mail an die Mitarbeiter von GE, in der er mit «Dringlichkeit» eine «tiefgreifende Überprüfung» des Aktivitätenportfolios von GE ankündigte. Der erste Kandidat für eine weitere Abspaltung ist das Gesundheitsgeschäft von GE, das der 55-Jährige seit 2014 leitete. In diesem Bereich stellt der Konzern Bildgebungs- und Diagnostikgeräte her. Unter Immelt trennte sich GE schon von der Haushaltgerätedivision und dem Finanzdienstleistungsgeschäft.

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