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Jordan fordert Regulierung für Digitalwährungen

Die Schweizerische Nationalbank misst Kryptowährungen wenig Potenzial zu. Anders sieht es bei Digitalgeldern wie Libra aus.

(AWP) Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. haben laut dem SNB-Präsidenten wenig Chancen auf breite Akzeptanz. Wenn Kryptogelder wie Libra aber mit stabilen Landeswährungen hinterlegt werden, könnte dies laut Thomas Jordan die Geldpolitik auf die Probe stellen.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) misst Kryptowährungen wie Bitcoin wenig Potenzial zu. Die Chancen darauf, als Zahlungsmittel akzeptiert zu werden, sind aus Sicht der Zentralbank gering. Kryptowährungen hätten «eher den Charakter von spekulativen Anlageinstrumenten als von ‘gutem’ Geld», sagte der SNB-Präsident in einer Rede an der Universität Basel. Dieser Text ist für Abonnentinnen und Abonnenten reserviert. Digital 5 Wochen ab CHF 20.– Jetzt testen Bereits abonniert?

Leser-Kommentare

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Luzius Meisser 06.09.2019 - 08:29
Kryptowährungen sind von ihren Eigenschaften her näher beim Bargeld als beim Buchgeld. Und zwar deshalb, weil sie ohne Mitwirkung eines Intermediärs übertragen werden können. Die Entscheidung der SNB, hier zur Zeit nicht tätig zu werden, ist trotzdem richtig. Zur Zeit hält sich die Nachfrage nach Stablecoins wie dem privat emittierten Crypto Franc noch in Grenzen und der Beweis, dass sie… Weiterlesen »