Unternehmen / Gesundheit

Jornod: «Einige haben mich gebeten zu bleiben»

Etienne Jornod, quasi der Vater von Vifor, tritt ab. Er hat das Unternehmen, das sich vor drei Jahren von Galenica getrennt hat, fünfundzwanzig Jahre lang aufgebaut.

Herr Jornod, Ihr Rücktritt auf diese Generalversammlung kommt etwas überraschend.
Nein, das war schon so geplant, seit wir Vifor und Galenica 2017 getrennt haben. Als wir ein Wachstumsversprechen bis 2025 abgegeben haben, glaubten einige Beobachter wohl, ich würde bis dann bleiben.

Hat es keinen Druck von Grossaktionären gegeben?
Nein, im Gegenteil. Gestern nach Börsenschluss habe ich die Grossaktionäre informiert. Sie hätten zwar gern gesehen, dass ich noch etwas geblieben wäre, aber sie haben meinen Entscheid respektiert. Einige haben mich gebeten zu bleiben.

Ein Gerücht besagt, Investor Martin Ebner, der 20,4% der Aktien hält, sei enttäuscht gewesen, weil sie Vifor nicht verkauft haben.
Herr Ebner hat sich nie in die Führung von Vifor eingemischt. Er hat auch keinen Vertreter im Verwaltungsrat.

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