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JPMorgan verdient so viel wie noch nie

Die US-Grossbank JPMorgan fährt im vierten Quartal deutlich mehr Gewinn ein. Wells Fargo schneidet derweil gegen Ende 2018 leicht schwächer ab als im Vorjahr.

(Reuters) Die US-Grossbank JPMorgan setzt ihren Rekordlauf fort: Das Kreditinstitut verdiente im vierten Quartal 7,1 Mrd. $ – so viel wie noch nie und rund zwei Drittel mehr als vor Jahresfrist. Wie das grösste Geldhaus der Vereinigten Staaten am Dienstag in New York mitteilte, betrugen die Erlöse im selben Zeitraum 26,1 Mrd. $.

Bankchef Jamie Dimon, der die Erwartungen an Wallstreet seit Jahren regelmässig übertrifft, nannte zur Begründung für das Ergebnis die brummende Konjunktur in den Vereinigten Staaten. Die US-Konsumenten würden gleichermassen ihr Geld «ausgeben, sparen und investieren» und dafür seine Bank nutzen. Investoren waren dennoch enttäuscht, weil sie einen noch höheren Gewinn erwartet hatten.

Wells Fargo mit Milliarden-Gewinn

Auch die in San Francisco ansässige US-Bank Wells Fargo fuhr im Schlussquartal 2018 einen Milliardengewinn ein. Wie das Institut am Dienstag mitteilte, lag der Gewinn im vierten Quartal bei 6,1 Mrd. $ und damit rund 100 Mio. $ unter dem Ergebnis des Vorjahres. Auch die Einnahmen des kalifornischen Geldhauses gingen in diesem Zeitraum um gut eine Milliarde auf 21 Mrd. $ zurück. Im Gesamtjahr legte das Ergebnis leicht von 22,2 auf 22,4 Mrd. $ zu, die Einnahmen sanken allerdings um 2 auf 86,4 Mrd. $. Wells Fargo geht auf einen Postkutschenservice im Wilden Westen der USA Mitte des 19. Jahrhunderts zurück.

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