Unternehmen / Finanz

Julius-Bär-Chef hat 5,9 Mio. Fr. verdient

In seinem ersten vollen Jahr als CEO hat Philipp Rickenbacher laut Geschäftsbericht ein Salär von 5,9 Mio. Fr. erhalten.

(AWP) Philipp Rickenbacher, Chef des Vermögensverwalters Julius Bär (BAER 65.58 +0.68%), hat 2020 laut dem am Montag veröffentlichten Geschäftsbericht 5,89 Mio. Fr. verdient. Das ist mehr als 2019, jedoch hatte er damals nach seiner Ernennung zum CEO nur während vier Monate an der Spitze der Geschäftsleitung gearbeitet.

Im Jahr 2019 hatte Rickenbachers insgesamt 4,41 Mio. Fr. verdient. Er übernahm Anfang September 2019 den CEO-Posten von Bernhard Hodler, der für acht Monate 3,65 Mio. Fr. erhalten hatte. Vor seiner Zeit als CEO war Rickenbacher Leiter des Intermediär-Geschäfts von Julius Bär.

Den neun Mitgliedern der Geschäftsleitung bezahlte die Gruppe für 2020 ein Salär von insgesamt 32,1 Mio. Fr. Das ist deutlich mehr als die 19,8 Mio., die 2019 bezahlt wurden. Allerdings bestand die Geschäftsleitung seinerzeit nur aus sieben Personen. Bär hatte das Gremium restrukturiert und die Führungen der Bank und der Gruppe zusammengeführt. Auf vergleichbarer Basis lägen die Lohnzahlung der Geschäftsleitung für 2020 nur leicht über den 2019-Saläre, heisst es.

Die Gesamtvergütung an die zwölf Mitglieder des Verwaltungsrats von Julius Bär sank derweil leicht auf 3,76 Mio. Fr. nach 3,82 Mio. im Jahr 2019. Verwaltungsratspräsident Romeo Lacher verdiente dabei 1,08 Mio. Fr.