Unternehmen / Finanz

Bei Bär kommen DDR-Altlasten hoch

Analyse | Die Neubeurteilung einer Klage führt zu hohen Rückstellungen bei der Privatbank. Die Unsicherheit bleibt.

Die Privatbank Julius Bär kämpft weiter mit ihren Altlasten. Weil das Zürcher Obergericht von einer früheren Beurteilung abgerückt ist, muss sie 153 Mio. Fr. zurückstellen. Ob es zu einer Zahlung kommt, ist offen. Julius Bär bestreitet die Forderungen und zieht den Fall ans Bundesgericht weiter.

Erst im November hatte Julius Bär auf ihrer italienischen Tochter Kairos eine Goodwillabschreibung von rund 99 Mio. Fr. vorgenommen, weil bei dieser die Kundenvermögen seit Anfang Jahr knapp 30% von 11,8 auf 8,4 Mrd. Fr. per Ende Oktober einbrachen.

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