Unternehmen / Finanz

Bei Julius Bär ist die Luft raus

Analyse | Nach einem enttäuschenden Jahresergebnis soll ein Restrukturierungsprogramm die Bank fit trimmen. Die Aktien tauchen.

Das Urteil der Anleger ist klar: Sie sind enttäuscht. Weil die Privatbank Julius Bär mit dem Jahresergebnis die Erwartungen nicht erfüllt hat, handeln die Titel mit einem Abschlag von gut 5%. Auch die neuen strategischen Ziele vermögen die Investoren nicht zu verzücken. Die Bank will den Fokus von der Nettoneugeldstrategie in Richtung nachhaltiger Gewinnsteigerung verlagern.

Das Institut erzielte 2019 einen 4,7% niedrigeren Gewinn von 772 Mio. Fr. Damit wurde der Analystenkonsens von 790 Mio. Fr. verfehlt. Auf IFRS-Basis bricht der Gewinn gar 36,8% auf 465 Mio. Fr. ein. Grund dafür sind bereits bekannte Rückstellungen von 153 Mio. Fr. im Zusammenhang mit einer Klage der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben und Goodwillabschreibungen auf der italienischen Tochter Kairos im Umfang von 99 Mio. Fr.

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