Unternehmen / Finanz

Julius Bär legt ein hohes Tempo vor

Analyse | Die Privatbank ist besser als erwartet ins Jahr gestartet. Doch die kommenden Quartale werden herausfordernd.

Das ging schneller als erwartet. Im Februar hat Julius Bär den Fokus weg von einer Nettoneugeldstrategie hin zu nachhaltiger Gewinnsteigerung gerichtet. Nun zeigt das Update nach den ersten vier Monaten des Jahres: Die Ziele, die sich die Privatbank bis 2022 gesteckt hat, hat sie – zumindest temporär – per Ende April bereits erreicht.

Die hohe Volatilität an den Märkten im Februar und März hat den transaktionsabhängigen Ertrag befeuert. Die Bruttomarge stieg von 82 Basispunkten im Jahr 2019 auf 95, was eine enorme Effizienzsteigerung bedeutet. Das Kosten-Ertrags-Verhältnis sank von 71 auf 64%. Das Mittelfristziel ist ein Wert unter 67%. Die Erwartungen der Analysten hat Julius Bär damit klar übertroffen.

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