Es war der Startschuss zu einer Expansionsphase, von der Julius Bär bis heute profitiert: CEO Boris Collardi wagte 2012 die Übernahme des in­ternationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts der US-Bank Merrill Lynch. Dank diesem Zukauf gelang es dem CEO, die verwalteten Vermögen von knapp 190 Mrd. Fr. zum Zeitpunkt des Kaufs auf über 290 Mrd. Fr. zwei Jahre später zu steigern.

Zudem erhielten die Schweizer neue Standorte in wachstumsstarken Märkten: Eine Plattform in Indien kam dazu, auch in Dublin, Madrid, Amsterdam oder Panama war Julius Bär neu präsent. Davon hat die über 120-jährige Bank seitdem stark profitiert. Sie ist nach den Grossbanken UBS und Credit Suisse die dritte Kraft im Schweizer Private Banking und verwaltet etwa 450 Mrd. Fr. Kundenvermögen.

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