Unternehmen / Finanz

Der Kriegsnebel macht Julius Bär zum Schnäppchen

Analyse | Die Privatbank leidet kurzfristig unter den globalen Marktturbulenzen. Die langfristige Richtung stimmt aber.

Von einer «seltenen Gelegenheit» liest man im Zusammenhang mit Schweizer Bankaktien nicht täglich. Genau als solche bezeichnete aber Deutsche-Bank-Analyst Benjamin Goy den tiefen Aktienkurs von Julius Bär letzten Monat. Der Preis zum Zeitpunkt seiner Heraufstufung auf «Kaufen»: 51.28 Fr.

Am Donnerstag hat Julius Bär neue Ziele und einen Zwischenbericht veröffentlicht, der einen leicht stärkeren Einbruch der Kundenvermögen zeigte, als Analysten erwartet hatten. Gegen Mittag stand die Aktie als eine der schwächsten in einem sehr schwachen Gesamtmarkt da, mit mehr als 9% im Minus bei 44.18 Fr. Auf diesem Niveau schliesst sich auch «Finanz und Wirtschaft» der Ansicht der Mehrheit der Analysten an und empfiehlt, die Valoren Julius Bär zu kaufen.

Positive Aussichten für das Wachstum

FuW orientiert sich dabei unter anderem am Preis gemessen am Buchwert pro Titel, der angesichts des Preiszerfalls knapp beim 1,4-Fachen steht. Noch Ende 2019, bevor das Team um CEO Philipp Rickenbacher die Fähigkeit zu Kostendisziplin und Wachstum unter Beweis gestellt hatte, handelten die Papiere bei einem KBV von 1,8.

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