Unternehmen / Finanz

Bär auf dem Boden der Tatsachen

Analyse | Die Privatbank Julius Bär enttäuscht mit dem Update zum Geschäfstsgang. Die mittelfristigen Aussichten bleiben intakt.

Julius Bär befindet sich auf dem Sinkflug in Richtung Normalität: Nach eineinhalb Jahren mit enormem Rückenwind hat die Bank am Montag erstmals wieder enttäuscht. Die Erträge und verwalteten Vermögen entwickelten sich weniger gut als erwartet.

Die Bruttomarge – der Ertrag gemessen an den verwalteten Vermögen – stand zum Halbjahr bei 86,7 Basispunkten und sank für die 10 Monate bis Oktober auf 82 Basispunkte. Die verwalteten Vermögen sind derweil in den vergangenen vier Monaten ebenfalls leicht gesunken, von 486 auf 484 Mrd. Fr. Obwohl das Profitwachstum das Nettoneugeld als strategisch zentrales Ziel abgelöst hat, ist das kein gutes Zeichen. Immerhin basieren die Einnahmen der Bank zu einem guten Teil auf den Gebühren auf diesen Vermögen. Die Börse goutiert den Zwischenbericht denn auch nicht und bestraft die Aktie mit einem Dämpfer von knapp 4%.

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